Reiseberichte der Familie Unterwurzacher

Durch das Loiretal und Paris - Teil 2

14. bis 20. Juni 2012

Gesamtroute - 10. bis 20. Juni 2012

2014 - Skandinavien - Die Elchtour - Gesamtroute

Gesamtroute:

Kuchl (A) – Rheinfall (CH) – Bussang (F) – Lac d’Orient – Guèdelon – Briare – Sully – Cheverny – Chambord – Blois – Chaumont – Amboise – Chenonceau – Villandry – Le Guédèniau – Paris – Eurodisney – Straßburg – Kuchl (A) – 2861 km

2. Etappe - Durch das Loiretal nach Paris und Heimfahrt

Fahrt durch das Loiretal ...

14.06. – 20.06.2012

Amboise (F) – Chenonceau – Villandry – Le Guèdèniau – Paris – Eurodisney – Straßburg – Kuchl  – 1530 km

... nach Paris und Heimfahrt ...
Tag 5
Do. 14.06.2012
Vormittag: Leicht bewölkt + 20° C
Nachmittag: Leicht bewölkt + 21° C
Abfahrt: 09:00 - Ankunft: 19:26 Uhr
Reisezeit: 10 Stunden 26 Minuten
Amboise - Chenonceau - Villandry - Le Guèdèniau
1331 - 1345 - 1389 - 1451 km (120 km)
Chateau Royal d'Amboise

Das Königsschloss Amboise empfing uns in der Früh hoch über der Stadt mit einem herrlichen Ausblick auf das Loiretal. Zuerst besuchten wir die (vermutlich) letzte Ruhestätte von Leonardo da Vinci in der Chapelle St. Hubert. Anschließend bestaunten wir das Schloss – das aus einem gotischen und einem Renaissanceteil besteht – und deren Innenräume. Aus fachmännischer Sicht (wir hatten ja schon einen Tag Schlossbesichtigungen hinter uns ..) kann man das Schloss Amboise mit den imposanten Sälen, den großen beiden Türmen – in denen man wie auf einer Art Wendeltreppe mit Pferden nach oben reiten konnte, dem wunderbaren Ausblick und den Gartenanlagen als äußerst sehenswert einstufen. Zum Abschluss unseres Besuches in Amboise besuchten wir noch ein kleines Weinmuseum unten in der Stadt.

Château d’Amboise (Link)
Königsschloss mit Grab von Leonardo da Vinci
Eintritt für Garten und Schloss: € 10,20
(Stellplatz) N 47,41775°   E 0,98803″

Chateau Royal d'Amboise
... der Schlossherr ...
Chateau de Chenonceau - über dem Fluss erbaut
Das Schloss der Frauen ...
Chateau de Chenonceau

Dieses Wasserschloss – auch aus historischen Gründen „Schloss der Frauen“ genannt – war eines der interessantesten und schönsten Schlösser auf unserer Besichtigungsreise durch das Loiretal. Nicht nur wegen der Frauen: Man betritt das Areal durch eine herrliche Allee, kann sich nebenbei noch in einem Labyrinth verirren und ist beeindruckt von der eleganten Schlossfassade, die am Fluss „Cher“ liegt. Die Diensträume im Keller mit original eingerichteter Küche, Metzgerei usw. spiegeln das Bild von damals wieder. Besonders fasziniert haben uns die wunderschönen, frischen Blumengestecke in den Innenräumen. Diese floristische und künstlerische Gestaltung setzt sich auch in den beiden großen Gärten im Außenbereich fort.

Chateau de Chenonceau (Link)
Wasserschloss – Schloss der Frauen

Eintritt für Garten und Schloss: € 11,–
N 47,33018°   E 1,06779″

Chateau de Villandry
Sensationelle Gärten ...
Chateau de Villandry

So, liebe Freunde – geht es noch mit dem Besichtigungsmarathon? Ein Schloss hätten wir noch: Chateau de Villandry – berühmt für seine außergewöhnlichen Gärten. Aber auch die Innenräume – besonders die berühmte Holzkassettendecke – haben uns gefallen. Im französischen Schlossinneren lernten wir eine nette Engländerin kennen, die uns auf ihrer Laute englische Musikstücke aus dem Jahre 1603 vorspielte. Nach dem interessanten Gespräch staunten wir auf dem Dach des Schlosses über die wirklich einfallsreich, angelegten Gärten: Ein Küchen- und Gemüsegarten, wie wir ihn noch nie gesehen hatten; Den Garten der Liebe; der Sonnengarten und im oberen Bereich der Anlage den Wassergarten.

Chateau de Villandry (Link)
Außergewöhnliche Gartenanlagen

Eintritt  für Garten und Schloss: € 9,50
N 47,3712°   E 0,51092″

Le Guèdèniau ...

So jetzt hatten wir aber wirklich genug Schlösser und Gärten gesehen. Es war interessant, schön und beeindruckend, aber irgendwann ist es auch wieder genug – zumindest ergeht es uns so …

Nun ging es weiter über Landstraßen in Richtung Paris. Da der Abend nahte, suchten wir aus der WOMO-Reihe „Mit dem Wohnmobil durchs Loire-Tal und nach Paris“ einen laut Buch idyllischen Stellplatz, den wir auch nach kilometerlangen Fahrten durch riesige Wälder und in der Einöde im Ort Le Guèdèniau fanden …

Zwischengeschichtl – Freundliche Franzosen …

Als sehr gesellige Menschen freuen wir uns immer, wenn wir auf unseren Reisen mit interessanten Menschen ins Gespräch kommen. Wo trifft man also in einem „Kuhdorf“ (nicht böse gemeint) wie es Le Guédeniau mit seinen paar Häusern darstellt, Menschen? Richtig – im Dorfwirtshaus neben der Kirche. Also betraten Sonja und ich das fast leere Häuschen um festlich zu dinieren.

Der Wirt zeigte sich über den Besuch etwas überrascht, leider konnte er nicht mit einem Abendessen dienen, da es an diesem Donnerstag Abend einfach nichts zu essen gab. Als Ausgleich wollte ich ein richtiges französisches Bier zu mir nehmen. Nach einigen Erklärungsversuchen auf französisch und ein paar Brocken auf Englisch, bedauerte der Wirt auch damit nicht dienen zu können, weil es so etwas hier nicht gäbe. Ich begnügte mich mit einem holländischen Gebräu namens Heineken, dass in der Aussprache des Wirtes aber auch ziemlich französisch klang.

Im nachfolgenden Gespräch, das wir – gehandicapt durch unsere fehlenden Sprachkenntnisse – sehr gestenreich führten, erfuhren wir, dass sich Gäste, wie wir, sehr selten in dieses Lokal, das Dorfzentrum, Kirchenwirt und Stammkneipe  des örtlichen Fußballklubs in Einem war, verirren. Der Wirt (ich nannte ihn „Rudi“, weil er irgendwie einem befreundeten Feuerwehrkommandanten sehr ähnlich schaut) fragte, wo wir her sind und wie wir in seine Ortschaft gekommen waren. Zwischendurch ging er immer wieder an die Bar, um den zwei weiteren (einheimischen) Gästen über uns zu berichten.

Als Wiedergutmachung für das entgangene Abendessen kredenzte er Sonja zum Abschluss einen hausgemachten Rhabarberkuchen in Vanillesauce. Für zwei Bier, einen großen Kaffee und dem besagten Kuchen bezahlten wir € 9,–: Fast soviel, wie ein einzelnes Bier in Paris kostet …

Danach schlenderten wir zurück zum Stellplatz, wo eine illustre und lustige Gesellschaft picknickte. Sie erzählten uns, dass sie sich hier zwei bis dreimal in der Woche zum Laufen treffen und anschließend gemeinsam speisten. Zum Abschluss luden sie uns auf einen französischen Wein aus der Gegend ein, der vorzüglich schmeckte …

Was wir schon mehrmals feststellen durften: Die Franzosen sind ein nettes und gastfreundliches Völckchen …

Nette Franzosen, die in der Seehütte feierten – luden uns zu einer Flasche Rotwein ein …

Stellplatz Le Guèdèniau
5 min ins "Ortszentrum" (Bäcker)
Kostenlos, WC, V + E, Mitskübel, Picknickplatz, Angelteich,
F-49150 Le Guèdèniau, Rue du Lavoied
N 47,49358° E 0,04579°
Tag 6
Fr. 15.06.2012
Vormittag: Regen + 16° C
Nachmittag: Bewölkt + 18° C
Abfahrt: 08:15 - Ankunft: 16:58 Uhr
Reisezeit: 08 Stunden 43 Minuten
Le Guèdèniau - Le Mans - Charles de Gaulle (Flughafen) - Eurodisney - Paris
1451 - 1516 - 1806 km (355 km)
Rheinfall in der Schweiz

Freitag, heute werden wir unsere Kinder vom Flughafen Charles de Gaulle abholen …
Nach dem kulturellen und historischen Hochgenuss der vergangenen Tage ging es nun in gemütlicher Fahrt über mautfreie Straßen Richtung Paris. Unterwegs besuchten wir Le Mans, wo gerade das berühmte 24-Stunden-Rennen stattfand. Durch Paris quälten wir uns im nachmittäglichen Stau (eine dreiviertel Stunde für vier Kilometer). Trotzdem kamen wir noch pünktlich am Flughafen an, um Marlene, Rupert und Michi beherzt in Empfang zu nehmen …

Paris

Den frühen Abend wollten wir noch nützen, um Paris bei Nacht zu erleben. Da das Befahren und Parken in Paris mit dem Wohnmobil keineswegs empfohlen wird,  stellten wir unser Wohnmobil in der Nähe von Eurodisney ab und fuhren mit der RER (quasi Eisenbahn) in die Stadt sowie anschließend mit der Metro in die Nähe des Eiffelturms.

Klingt kurz – dauert aber doch mehr als eineinhalb Stunden. Auf dem größten Bürohaus – Tour Monteparnasse (210 m hoch) ging es mit dem Lift in den 59. Stock und anschließend bei stürmischen Wind auf die Dachterrasse. Hier hat man – auch bei diesigem Wetter – einen imposanten Blick auf den Eiffelturm und Paris.

Danach schlenderten wir durch die nächtlichen Straßen von Paris und genehmigten uns ein Abendessen in einem mexikanischen Restaurant. Hier schockte Sonja wider Erwarten nicht der Bierpreis von € 7,50 so sehr, sondern dass ein Liter Mineralwasser genauso viel kostet …

Kurz vor Mitternacht – bevor die letzte RER fährt – traten wir müde, aber mit vielen neuen Eindrücken die „Heimreise“ zum Hotel bzw. zu unserem Womo an.

Tour Monteparnasse (210 m hoch)
Fam. Unterwurzacher
Marlene ...
Blick auf den Eiffelturm ...
Michi und Rupert ...
Übernachtungsplatz Disneyland Paris
Parkplatz, asphaltiert.
€ 30,-- pro Tag
Asphaltiert, WC, Duschen, Mülleimer,
GPS: N 48,87528 E 2,79612
Tag 7
Sa. 16.06.2012
Vormittag: Regen + 18° C
Nachmittag: Leicht bwölkt + 20° C
Abfahrt: 09:00 - Ankunft: 23:30 Uhr
Reisezeit: 14 Stunden 30Minuten
Stadtbesichtigung Paris
Viele Kilometer zu Fuß ...(o km)

Paris – die Stadt der Liebe; die Stadt der Städte; die Hauptstadt der Grand Nation; Stadt der Künstler; Stadt in der Sakrileg spielt …
Es gibt viele Beschreibungen für Stadt an der Seine. Für uns – wir waren ja schon ein paar mal hier – ist sie einer der schönsten Städte mit einer besonderen Atmosphäre. Diesen Flair genossen wir bei unserer Besichtigungstour trotz des anfänglichen Regens. Die obligaten Stationen waren Louvre – Spaziergang über die Prachtstraße Champs-Élysées zum Triumphbogen – weiter zum Eiffelturm und zu Fuß hinauf – Notre Dame – und anschließend bei Sonnenschein ins Künstlerviertel Montematre zur weißen Kirche Sacrè Coeur und danach noch ein paar Eindrücke vom „sündigen“ Paris einfangen, das Leben in Paris genossen, gut gegessen und spät mit der Bahn wieder „nach Hause“ zu unserem Wohnmobil  ..

P A R I S . . .
Übernachtungsplatz Disneyland Paris
Parkplatz, asphaltiert.
€ 30,-- pro Tag
Asphaltiert, WC, Duschen, Mülleimer,
GPS: N 48,87528 E 2,79612
Tag 8
S0. 17.06.2012
Vormittag: Leicht bewölkt + 20° C
Nachmittag: Leicht bewölkt + 21° C
Abmarsch: 09:00 - Heimkehr: 24:00 Uhr
Reisezeit: 15 Stunden
Disneyland Paris
Viele Kilometer zu Fuß ...(o km)

Zwischengeschichtl – Disneyland Paris  …

Wie kann man die Frage beantworten, was ist am Disneyland so sehenswert, dass man da mehr als einmal hinfährt?
Gar nicht so einfach: Viele Leute glauben, dass ist ein Vergnügungspark mit ein paar Achterbahnen, ein paar Ringelspiele, Mickey Mouse und so Krimskrams …
Weit gefehlt, oder besser gesagt – viel zu oberflächlich: Für uns sind das neben den wirklich vielen Attraktionen, die uns natürlich auch viel Spaß bereiten, die eigene Atmosphäre, die Liebe zum Detail, die unerwarteten Erlebnisse, die Landschaft, Gebäude, Umzüge und vieles mehr – Alles zusammen ist es eine eigene Welt, die hier geschaffen wurde und die uns eben fasziniert. Wir haben auch schon einige andere Freizeitparks besucht: Die sind zwar auch ganz nett, aber aus unserer Sicht gibt es nichts Vergleichbares mit Disneyworld.
Obwohl wir schon öfters hier im Disenyland Paris waren, erleben wir immer wieder etwas Neues, das wir noch nicht gekannt haben. Der schönste Besuch war wohl der erste in den 90er Jahren. Da kamen wir mit den (damals noch) kleinen Kindern ganz unvorherbelastet an und wir waren überwältigt. In der Zwischenzeit hat jeder so seine Favoriten und man kennt sich aus. Dies hat leider auch den Nachteil, dass man nicht mehr sooo auf Entdeckungsreise geht und sehr zielstrebig seine Tour wählt. Aber alles in allem: Es war wieder einmal wunderschön und besonders beeindruckend war heuer die Lasershow (20-jähriges Jubiläum) mit dem Feuerwerk … 

dISNEYLAND PARIS

Das Wetter ist ideal und die Vorfreude ist riesig. So starten wir nach dem Frühstück zum Besuch von Disneyland Paris, das in zwei Themenbereiche (Disneyland Park und Walt Disney Studio Park) sowie dem Disney Village aufgeteilt ist. Der Disneyland Park wiederrum ist in das Adventure-, Frontier-, Discovery- und Fantasyland, sowie der Main Street unterteilt. Aber was schreibe ich hier soviel? – Einfach selber anschauen und genießen …

Lasershow Disneyland Paris ...
Übernachtungsplatz Disneyland Paris
Parkplatz, asphaltiert.
€ 30,-- pro Tag
Asphaltiert, WC, Duschen, Mülleimer,
GPS: N 48,87528 E 2,79612
Tag 9
Mo. 18.06.2012
Vormittag: Sonnig + 24° C
Nachmittag: Sonnig - + 26° C
Disneyland Paris
Viele Kilometer zu Fuß ...(o km)
Heimfahrt: 18:45 - Ankunft: 21:00 Uhr
Reisezeit: 02 Stunden 15 Minuten
Nürnberg (D) - Puttgarden - Kopenhagen (DK)
1806 - 1931 km (125 km)

Das Wetter wurde immer schöner – ja sogar richtig heiß. Am zweiten Tag im Disneyland Paris ließen wir es etwas gemütlicher angehen. Auch nahm ich dieses Mal – entgegen meine sonstigen Angewohnheiten – meine Kamera nicht mit. Auf der einen Seite habe ich wirklich schon sehr viele Bilder im Disneyland gemacht und auf der anderen Seite erlebt man den Park intensiver, wenn man nicht immer den Fotoapparat vor der Nase hat. Ich habe mir sogar auf Drängen meiner besseren Hälfte, Schneewittchen und „My little world“ (zwangsweise) angeschaut und es war trotzdem ;-)) ein wunderschöner Tag …

Frühstück vor dem Disney-Besuch ...
Abendessen in der Champagne ...

Gegen Abend und nach der Shoppingtour im Disney Village, brachten wir unsere Kinder wieder zum Flughafen und Sonja und ich machten uns schön langsam mit dem Womo auf den Weg in Richtung Heimat. In der Champagne suchten wir uns einen Übernachtungsplatz und parkten neben der Landstraße auf einem Parkplatz, den uns das Navi angesagt hatte. Da kam ein netter deutscher Wohnmobilist zu uns und gab uns den Tipp, dass in der Nähe des Ortszentrum ein ruhig und zentral gelegener Parkplatz besser geeignet wäre, die Nacht zu verbringen. Gesagt -getan und es war wirklich so, wie er uns empfohlen hatte. Zusätzlich erfuhren wir in einem langen Gespräch (obwohl mir der Magen hörbar knurrte) viel über Wohnmobilreisen in Südengland, wo das deutsche Ehepaar gerade ihren Urlaub verbracht hatte. Danach ließen wir uns noch einmal französische Garnelen mit Seelachs schmecken …

Übernachtungsplatz Montmirail
Parkplatz
von 19:00 - 08:00 Uhr - kostenlos
F-51210 Montmirail, Centre Ville
N 48,87112° E 3,53872°
Tag 10
Di. 19.06.2012
Vormittag: Leicht bewölkt + 23° C
Nachmittag: Leicht bewölkt + 24° C
Abfahrt: 08:51 - Ankunft: 20:34 Uhr
Reisezeit: 09 Stunden 43 Minuten
Montmirail - Straßburg (F) - Owen (D)
1931 - 2298 - 2482 km (551 km)
Straßburg

Weiter ging es in der Früh mit der Heimfahrt. Als Zwischenstopp – um auch bei dieser langen Fahrt ein bisschen etwas zu sehen – habe ich mir Straßburg ausgesucht. Straßburg liegt im Elsass, kurz vor der deutschen Grenze, ist Sitz des Europäischen Gerichtshofes und soll ein schöne Altstadt haben – und genau so war es. Nach einer längeren Parkplatzsuche sparzierten wir durch die Innenstadt von Straßburg, bewunderten das Münster, die Fachwerkbauten und ließen es uns gut gehen.

Münster zu Straßburg ...

Danach ging es weiter. Nach Stuttgart (Stau) zeigte uns das Navi einen Übernachtungsplatz bei einem Wohnmobilhändler direkt neben der Autobahn an.

Begeistert war ich von diesem Industriegelände nicht gerade und so fuhren wir einfach weiter, zu einer Burg, die wir in der Ferne erblickten.

Unterhalb der Burg Teck bei Owen fanden wir ein idyllisch gelegenes Plätzchen mitten in der Natur (Schutzgebiet) mit herrlichem Blick auf das Tal.

Übernachten im Wohnmobil und den Nachthimmel genießen ...
Schöne Aussicht im Biospährengebiet der Schwäbischen Alb
Übernachtungsplatz Burg Teck bei Owen
Wiese teils geschottert
kostenlos
D-73277 Owen, Parkplatz "Hörnle
N 48,59398° E 9,46777°
Tag 11
Mi. 20.06.2012
Vormittag: Sonnig + 28° C
Nachmittag: Sonnig - + 29° C
Abfahrt: 09:17 - Ankunft: 16:43 Uhr
Reisezeit: 07 Stunden 26 Minuten
Owen (D) - Kuchl (A)
2482 - 2861 km (379 km)

Der Rest der Heimfahrt gestaltete sich gemütlich: Sonja bastelte – natürlich – wie immer für den Advent-Missionsmarkt während ich fuhr. Zwischendurch gönnte mir in der Mittagspause ein einheimisches Bierchen und ein paar Kaffeepausen. Wir fuhren über München und anschließend über Berchtesgaden und dem kleinen Grenzübergang Zillreith  in unsere Heimat zurück …

Grenze Deutschland / Österreich ...

Resümee

Paris ist immer eine Reise wert und die Anfahrt über das Loiretal war gut gewählt. Durch die interessanten Besichtigungsunterbrechungen waren die ca. 1000 Kilometer lange Fahrt bis Paris und wieder nach Hause, leicht zu bewältigen.

Wir haben wieder viel Neues gesehen, trotzdem kam nie Stress oder so etwas Ähnliches auf. Auch die Anzahl der Schlösserbesichtigungen war für uns gerade richtig. Wie bei jeder unserer Reisen gilt: Man kann nicht alles sehen und wenn man mit diesem Vorsatz in eine Reise geht, dann kommt kein Druck auf und man freut sich auf die nächste Tour in diese Gegend.

Mit dem Freistehen und Übernachten hatten wir nirgends Probleme – Land und Leute in Frankreich begeistern uns sowieso. Also werden wir auch sicher wieder kommen …
Besonders nett waren die vier Tage mit Michi, Rupert und Marlene und unsere Kinder fanden auch wieder Gefallen am Wohnmobilleben (z.B. Frühstück …)

Es wird sicherlich wieder ein paar Jahre dauern, bis wir dem Disneyland Paris unsere Aufwartung machen, aber Frankreich (vielleicht wieder mit ein bisschen Meer …) wird uns auf alle Fälle wiedersehen.

C’est la vie …

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